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Willkommen auf der Homepage des SV 1921 Mardorf e.V.
20.09.2020: SV Mardorf - VFL Neustadt


Spielbericht

Dritter Sieg in Folge: SVM schlägt auch den VFL Neustadt

Mit dem VFL Neustadt war am gestrigen Sonntag ein Mitbewerber um die vorderen Tabellenplätze der A-Liga auf dem Mardorfer Sportgelände an der Hardt zu Gast, der sich jedoch am heimstarken SVM die Zähne erfolglos ausbiss.

„Wir waren vorne gnadenlos effektiv“, resümierte SVM-Cheftrainer Lukas Greb, der im Vergleich zum Kleinseelheim-Spiel mit Lukas Wilschke für Bela Arendt eine Änderung in der Startelf vornahm, nach dem Spiel. Und das musste sein Team auch sein. Denn bereits nach elf Minuten verfehlte Mardorfs Jonathan Steinert das Spielgerät und machte die Bahn frei für Neustadts Alexander Kulikov, der SVM-Schlussmann Ebinger mit seinem platzierten Torabschluss keine Chance ließ. Der Auftrag für den SVM war indessen klar: mit einem Sieg die starke Heimbilanz beibehalten und die Siegesserie fortsetzen. Leichter gesagt als getan. Die Gäste waren in den ersten zwanzig Minuten optisch präsenter, die Mardorfer zeigten sich zunächst nur selten im vorderen Drittel. Als erster tastete sich Paul Kobienia nach herrlichem Flugball von Frederik Rosenberg in die gefährliche Zone vor, verfehlte das Ziel jedoch knapp (14.), drei Minuten später scheiterte Kapitän Johannes Greb an VFL-Schlussmann Dennis Schlegel.

Das Mardorfer Spiel wurde nun strukturierter und die Heimelf tat mehr für die Partie, was den 1:1-Ausgleich zur Folge hatte. SVM-Verteidiger Niklas Rhiel schlug das Spielgerät mustergültig auf den startenden Paul Kobienia, der Neustadts Keeper umkurvte und zum Ausgleich vollstreckte (29.). In der Folge schalteten beide Mannschaften in den Verwaltungsmodus und so blieben die Torbedrohungen auf beiden Seiten schüchtern. Die Zuschauer waren sich bereits einig, dass die beiden Teams mit diesem verdienten Remis wohl den Kabinengang antreten werden, doch sie wurden von Leon Schick eines besseren belehrt. Schick, der im letzten Aufeinandertreffen der Kontrahenten mit seinem Tor zum Matchwinner wurde, hämmerte das Leder aus 16 Metern emotionslos zur Mardorfer Führung in das Neustädter Gehäuse (41.). Doch auch mit dieser Aktion war das letzte Wort in Abschnitt eins noch nicht gesprochen. SVM-Schlussmann Ebinger musste eine Minute vor dem Halbzeitpfiff sein ganzes Können auf den Platz bringen, als er zunächst gegen Alexander Kulikov rettete und Sekunden später auch das Duell gegen Gian-Luca Sanzone für sich entscheiden konnte. Der sicher leitende Schiedsrichter Michael Linker, der mit der fairen Partie keinerlei Probleme hatte, bat dann zum Pausentee.

Durchgang zwei begann verhalten. Niklas Rhiel klärte einen Torabschluss von Neustadts Sarica per Fuß (54.), auf der Gegenseite konnte Kobienia die Kugel nach Zuspiel von Leon Schick nicht kontrollieren (59.). Vier Minuten später fiel dann die Vorentscheidung: SVM-Kapitän Greb suchte temporeich den Weg in die Offensive, seine feine Einzelaktion endete mit einem perfekten Zuspiel zu Paul Kobienia, der zum 3:1 vollstreckte. Und nur drei Minuten später schlug der SVM erneut zu, als Kobienia seine gesamte Geschwindigkeit auf den Platz brachte, seinem Neustädter Kontrahenten so das Nachsehen gab und quer zu Daniel Lanio spielte, der wenig Mühe hatte aus kurzer Distanz zu verwandeln. Wenn man beobachtet, wie die Mardorfer Spieler ihre Tore bejubeln merkt man deutlich, dass ein eingeschworenes Team auf dem Feld steht, was auch Mardorfs Chefcoach Freude bereitet. „Wir haben uns nach dem Rückstand nicht beeindrucken lassen und richtig geantwortet. Bei uns steht eine geschlossen starke Mannschaft auf dem Feld, in die ich großes Vertrauen habe“, gab Greb nach dem Spiel zu Protokoll. Die Partie war nach dem Treffer von Daniel Lanio endgültig gelaufen, die Neustädter konnten sich von diesem Tiefschlag nicht mehr erholen und fanden nur noch eine Antwort, die VFL-Akteur Sanzone jedoch aus sieben Metern über das Tor setzte (86.).

Mardorfs Reserve zeigte sich auch in der gestrigen Partie kampfstark, musste jedoch ab der 75. Minute einem Rückstand hinterherlaufen, als Neustadts Melvin Kurzeja einen Foulelfmeter im Tor versenkte. Doch der SVM steckte nicht auf und wurde hierfür belohnt. Luc van Moll verwandelte ebenfalls vom Punkt aus zum Ausgleich, nachdem Marvin „Dybala“ Werneburg regelwidrig im Strafraum zu Fall gebracht wurde (86.). Dem verletzten Neustädter Spieler, der mit einer Knieverletzung ins Krankenhaus gebracht werden musste, wünschen wir an dieser Stelle gute und schnelle Genesung.

Für die SVM-Teams geht es bereits am Mittwoch (1. Mannschaft) und Donnerstag (2. Mannschaft) weiter, dann ist die SG Rosphe in Mardorf zu Gast. Beide Spiele finden auf dem Sportgelände „Oberwiese“ statt.



Vorbericht:

SV Mardorf empfängt den VFL Neustadt

Nach den beiden Kantersiegen gegen den TSV Wohratal und den RSV Kleinseelheim ist am Sonntag der VFL Neustadt auf dem Mardorfer Sportgelände an der Hardt zu Gast.

In der noch jungen Spielzeit haben die Neustädter bereits sämtliche „Punktevarianten“ abgeklappert. Gegen die SG Rosphe stand unter dem Strich ein 1:1-Unentschieden, im Heimspiel gegen Schönstadt verlor die Elf von Trainer Mirco Kleinmann mit 0:1, am vergangenen Spieltag konnte sich das Team aus dem Ostkreis mit 0:3 bei der SG Niederklein/Schweinsberg durchsetzen. Der VFL wird von einigen heimischen Fußballkennern als Meisterschaftsfavorit gesehen, was nicht weiter verwundert, da die Neustädter in den vergangenen Spielzeiten immer in den oberen Tabellengefilden mitmischten. An SVM-Keeper Ebinger, der der SVM-Onlineredaktion vor der Partie für ein Gespräch zur Verfügung stand, ist diese Einschätzung ebenfalls nicht vorbeigegangen. Mardorfs Schlussmann schätzt die Lage jedoch etwas anders ein: „Für mich zählt Neustadt nicht zu den Topfavoriten um die Meisterschaft, was auch am nicht ganz so guten Saisonstart mit vier Punkten aus drei Spielen liegt. Ich halte Rauischholzhausen und Südkreis für die beiden stärkeren Teams.“

Fast auf den Tag genau vor einem Jahr kreuzten sich die Wege des SV Mardorf und des VFL Neustadt zuletzt. Am 25.09.2019 wurde auf dem Neustädter Kunstrasenplatz gespielt, die traditionelle Mardorfer Zeltkirmes stand vor der Tür und ein Spieler, der sich auch in dieser Spielzeit wieder außerordentlich spielfreudig zeigt, markierte seinerzeit den 0:1-Siegtreffer für den SVM: Leon Schick, damals eingewechselt und kurze Zeit später mit seiner feinen linken Klebe erfolgreich (64. Minute). Außer das die Partie auch in diesem Jahr wieder im September stattfindet, ist fast alles anders. Die Corona-Pandemie stellt auch den Fußballsport im Amateurbereich vor Herausforderungen und an eine Zeltkirmes ist gegenwärtig überhaupt nicht zu denken, was auch SVM-Schlussmann Ebinger bedauert: „Kirmes bedeutet bei uns auch, mit seinen Mitspielern im Festzelt das ein oder andere Bier zu heben und auf den Verein und die Mannschaft anzustoßen. Schade, dass das in diesem Jahr nicht möglich ist.“

Der Saisonstart seiner Mannschaft bereitet Mardorfs Keeper hingegen Freude: „Unser Start war mit der unglücklichen Niederlage in Schönstadt zwar nicht so berauschend, aber ich denke gerade in den letzten beiden Spielen, insbesondere in Kleinseelheim, haben wir gezeigt, dass mit uns zu rechnen ist.“ Dass allen voran die Mardorfer Offensive in dieser Spielzeit eine starke Durchschlagskraft entwickeln kann, deutet sich bereits an. Wenn Paul Kobienia und Leon Schick ins Rollen kommen, brannte es während der vergangenen zwei Partien in den Defensivreihen der Gegner teilweise lichterloh. „Mich freut es, dass sich unsere Offensivabteilung immer besser versteht, was nicht zuletzt dem Zusammenspiel von Leon Schick und Paul Kobienia geschuldet ist“, so Mardorfs Keeper weiter. „Es macht großen Spaß von hinten dabei zuzusehen, wie die beiden harmonieren.“ Ob dies auch am Sonntag so sein wird, bleibt abzuwarten. Die Neustädter verfügen über einen taktisch gut eingestellten und erfahrenen Defensivverbund, der dem SVM das Leben schwer machen will.

Zum Abschluss zeigt sich Mardorfs Nummer eins selbstkritisch: „Die Anzahl der Gegentore schmeckt mir noch nicht, woran ich natürlich auch nicht ganz unschuldig bin.“

Mardorfs zweiter Anzug feierte am vergangenen Donnerstag den ersten Saisonsieg, der den Akteuren jedoch wenig Freude bereitete, kam er doch kampflos zustande. Der SVM II hätte gegen die Reserve des RSV Kleinseelheim gerne im sogenannten „Norweger-Modell“ gespielt, doch letztlich bekam der RSV die hierzu nötigen neun Spieler nicht zusammen, sodass die Partie kampflos an den SVM ging. Will man nun also auch endlich die ersten Punkte auf dem Platz einfahren, wird die Mannschaft von Trainer Patrick Brandwein eine Leistung wie in Abschnitt zwei am vergangenen Sonntag benötigen, um die VFL-Reserve vor Probleme zu stellen.

Die beiden Partien werden wie gewohnt um 13:00 Uhr und um 15:00 Uhr angepfiffen. Unsere Spieler freuen sich auf eure Unterstützung.







16.09./17.09.2020: RSV Kleinseelheim - SV Mardorf


Spielbericht:

Mit starken Offensivaktionen zum Auswärtssieg: Mardorf gewinnt 5:1 in Kleinseelheim

Mit einer allen voran in Durchgang zwei ordentlichen Leistung setzte sich der SVM am heutigen Abend verdient mit 5:1 beim RSV Kleinseelheim durch. Paul Kobienia mit einem Doppelpack, Leon Schick, Johannes Greb und Daniel Lanio trafen nach zum Teil sehenswerten Spielzügen für die Schwarz-Gelben.

Die Partie benötigte einige Minuten, um Fahrt aufzunehmen. Die Hausherren näherten sich dem Gästetor zunächst mit zwei Standardsituationen, die jedoch nichts Zählbares einbrachten. Der SVM konnte hingegen mit seiner ersten strukturierten Offensivaktion in Führung gehen, als Paul Kobienia zu Leon Schick spitzelte, der RSV-Keeper Runzheimer mittels Lupfer keine Chance ließ. In der Folge zeigten beide Teams viel Stückwerk, den Pässen fehlte auf beiden Seiten die nötige Präzision, sodass die Partie lange Zeit dahinplätscherte. So war es dem SVM vorenthalten, zehn Minuten vor dem Kabinengang für den nächsten Aufreger zu sorgen. Über Leon Schick und Daniel Lanio gelangte das Spielgerät zu SVM-Kapitän Greb, der wiederum für Lanio auflegte, dessen Torabschluss jedoch in höchster Not auf der Torlinie geklärt werden konnte. Sieben Minuten später setzte RSV-Spieler Christian Mengel einen Freistoß neben den Kasten, im Gegenzug eröffnete Frederik Rosenberg mit einem herrlichen Pass auf Leon Schick den schnellen Gegenangriff, Schick bediente wieder Kobienia, der auf 0:2 stellte. Die Heimelf hätte aber noch vor der Pause die passende Antwort geben können. Ein langer Flugball erreichte Kleinseelheims Joel Wessendorf, SVM-Schlussmann Ebinger eilte aus dem Kasten, Wessendorf umspielte Mardorfs Keeper, Till Stephany rettete für seinen bereits geschlagenen Schlussmann auf der Linie.

In Abschnitt zwei erwies sich das Passspiel der Kontrahenten als sauberer und es waren vor allem die Gäste, die sich im zweiten Durchgang deutlich steigern und ihre kombinationsstarke Offensive einsetzen konnten. Und so stellte der SVM auch zügig nach Wiederanpfiff den alten Abstand wieder her. Der eingewechselte Lukas Wilschke brachte eines seiner gefürchteten Tempodribblings auf den Platz, Daniel Lanio konnte das Leder via Grätsche zu Paul Kobienia bugsieren, der wenig Mühe hatte, einzuschieben. Und die Gäste hätte nach einem erneut lehrbuchmäßigen Angriff nachlegen können. Rosenberg bediente Lanio, dieser hatte das Auge für Leon Schick, der wiederum seinen Sturmpartner Paul Koebinia bediente, „Paule“ hämmerte die Kugel an die Latte.

In der Folge ergaben sich zunächst wenig zielgerichtete Aktionen. In Minute 60 rückten erneut Lukas Wilschke und Daniel Lanio in den Fokus. Wilschke stürmte erneut über die Außenbahn in Richtung RSV-Tor und brachte mit einem präzisen Pass Daniel Lanio in Abschlussposition, der mustergültig zum 4:0 veredelte. Kleinseelheim raffte sich in der Folge noch einmal auf, benötigte aber die Unterstützung von Mardorfs Schlussmann Ebinger, um zumindest etwas Ergebniskosmetik zu betreiben. Ebingers Abspiel landete in den Füßen von Kleinseelheims Leon Mai, der Ebinger umkurvte und auf 1:4 stellte.

Das vorletzte Wort einer soliden zweiten Hälfte hatten erneut die Gäste. Als Kobienia auf Leon Schick spielte und dieser auf Kapitän Johannes Greb querpasste, musste letzterer nur noch einschieben und konnte seine Farben mit 1:5 in Führung bringen. Das Schlusswort blieb der Heimelf vorenthalten. Nach einem Foul von Mardorfs Jonathan Steiner nach einem Freistoß entschied der sicher leitende Schiedsrichter Mehmet Ayik auf Strafstoß, den Niko Böer jedoch gegen den linken Torpfosten hämmerte.



Vorbericht

SV Mardorf zu Gast beim RSV Kleinseelheim

Nach dem turbulenten 6:3-Heimsieg gegen den TSV Wohratal geht es bereits heute Abend mit dem Auswärtsspiel in Kleinseelheim weiter. Das Spiel der Reserven musste von Seiten der Gastgeber abgesagt werden, da der RSV II mit personellen Engpässen zu kämpfen hat.

Der RSV Kleinseelheim konnte das erste Saisonspiel mit 12:0 gegen die Ballsportfreunde Richtsberg gewinnen, am vergangenen Sonntag folgte eine 3:1-Niederlage beim FV Cölbe. SVM-Kapitän Johannes Greb, der der SVM-Online-Redaktion vor der Partie Rede und Antwort stand, weiß die bisherigen Ergebnisse des RSV einzuordnen: „Ein 12:0-Sieg ist mehr als deutlich, doch Richtsberg konnte bereits am zweiten Spieltag keine Mannschaft mehr stellen, daher sollte man diesen Kantersieg nicht zu hoch bewerten. Gegen die Cölber, die laut Pressebericht nicht in Bestbesetzung angetreten waren, sah die Sache dann doch etwas anders aus.“ Dessen ungeachtet ist der SVM jedoch gewarnt. „In der letzten Saison sind wir als Favorit nach Kleinseelheim gefahren und haben uns unglaublich schwergetan, das gilt es heute unbedingt zu verbessern. Unser Anspruch müssen drei Punkte sein“, so Greb weiter.

Am vergangenen Sonntag musste SVM-Schlussmann Ebinger gleich drei Mal hinter sich greifen. Drei Gegentreffer in einem Spiel sind für die Schwarz-Gelben in den letzten Spielzeiten eigentlich zur Seltenheit geworden, da die Formkurve des Defensivverbundes in den letzten Jahren deutlich nach oben zeigte. Greb mahnt zwar man müsse „defensiv wieder mehr Stabilität zeigen“, weiß aber die jüngsten Gegentreffer richtig einzuordnen: „Wenn man sich anschaut wie die drei Tore gefallen sind muss man feststellen, dass keine größeren Fehler in einem Mannschaftsteil dabei waren. Treffer Nummer eins war eine verunglückte Flanke, das zweite Tor fiel vom Punkt aus nach einem unglücklichen Handspiel und der dritte Treffer war ein Fernschuss aus 25 Metern unter die Latte.“

Beim ersten Saisonspiel in Schönstadt stotterte Mardorfs Offensivmotor noch etwas, im Heimspiel gegen Wohratal gab es stellenweise Offensivfußball, der den Puls der Mardorfer Anhänger in die Höhe schnellen ließ und für Szenenapplaus sorgte. „In der Offensive läuft es deutlich besser“, hat auch Kapitän Greb erkannt. „Es freut mich für unser Offensiv-Duo Leon Schick und Paul Kobienia, dass beide gegen Wohratal ein tolles Zusammenspiel gezeigt haben, welches natürlich auch durch einige Lücken in der Defensivreihe der Gäste begünstigt wurde.“

Johannes Greb, der die Mardorfer Kapitänsbinde nun bereits in der achten Spielzeit in Folge trägt, blickt mit Vorfreude auf die Partie in Kleinseelheim: „Ich persönlich freue mich heute Abend auf das Aufeinandertreffen mit meinem Freund Jan Luthe und hoffe das ich über 90 Minuten spielen kann, da ich beim letzten Spiel in Kleinseelheim verletzungsbedingt nur die letzten 30 Minuten mitwirken konnte.“

Die Partie wird auf Wunsch der Gastgeber um 19:45 Uhr angepfiffen. Unsere Spieler freuen sich wie immer über eure Unterstützung.



13.09.2020: SV Mardorf - TSV Wohratal


Spielbericht:

Sieg und Niederlage gegen Wohratal

Die erste Mannschaft des SVM konnte sich am gestrigen Sonntag mit 6:3 gegen den TSV Wohratal durchsetzen. Für den SVM trafen Paul Kobienia und Kapitän Johannes Greb je zweifach, Daniel Lanio und Leon Schick trugen mit ihren Treffern ebenfalls zum Kantersieg bei. Die Reserve musste sich den Wohratalern hingegen mit 1:3 geschlagen geben.

Der Gesichtsausdruck von SVM-Chefcoach Lukas Greb sprach nach der Partie Bände. Denn trotz des deutlichen Ergebnisses zeigte sich Mardorfs Trainer mit der Leistung seiner Mannschaft nicht zufrieden, was er auch während der Partie mehrmals lautstark zum Ausdruck brachte. Sein Team hätte zwar aufgrund der Chancenanzahl auch deutlich höher gewinnen können, doch ließen die Schwarz-Gelben den Gästen oftmals zu viele Räume, sodass die Elf von Trainer Bernd Runckel einige Offensivmöglichkeiten generieren konnte.

Zu Beginn des Spiels waren beide Mannschaften zunächst damit beschäftigt, ihr Spiel zu sortieren. Sinnbildlich hierfür waren auch die ersten Angriffszüge der Kontrahenten. Mardorfs Paul Kobienia setzte sich über die linke Seite durch, sein Querpass lief aber ebenso ins Leere wie der erste Angriff der Wohrataler, als ein Freistoß von Marcel Hühn vor dem Tor ebenfalls keinen Abnehmer fand (3./7.). Konstruktiver wurde es dann aber nach zehn Minuten. Leon Schick brachte das Spielgerät via Freistoß gefühlvoll vor das Wohrataler Gehäuse, wo Kapitän Johannes Greb den Ball elegant mit dem Hinterkopf ins Tor verlängerte. Und Greb war es dann auch, der den zweiten SVM-Treffer einleitete. Mit einem gezielten Passe schickte Mardorfs Kapitän Paul Kobienia auf die Reise, der die Kugel emotionslos im linken Toreck versenkte (21.).

In der Folge war der SVM im Glück. Mardorfs Keeper Ebinger vertendelte das Spielgerät an Wohratals Stümer Stefan „Bubi“ Schmidt, dessen Schuss aufs leere Tor in höchster Not vom aufmerksamen Niklas Rhiel zur Ecke gerettet wurde, die TSV-Akteur David Fitzke dann nach Ausführung per Kopf über das Tor setzte (22.). Und so benötigten die Gäste ein Zufallsprodukt, um den Anschluss zu markieren. Wohratals Marcel Hühn drang über die rechte Seite nach vorne, seine Flanke verunglückte und landete hinter Mardorfs Schlussmann Ebinger im langen Toreck (28.). Der SVM musste sich in der Folge kurz schütteln, nutzte dann aber wieder seine Tempovorteile und bestrafte eine Nachlässigkeit bei den Gästen. TSV-Schlussmann Barthel wurde angespielt, konnte das Leder jedoch nicht ordentlich kontrollieren, Mardorfs Daniel Lanio hatte den Braten gerochen, luchste Barthel das Spielgerät ab und hatte wenig Mühe, den alten Abstand wiederherzustellen. Mit einer schönen Kombination verabschiedeten sich die Schwarz-Gelben dann in die Pause. Daniel Lanio bediente Paul Kobienia, dieser gab weiter zu Leon Schick, der wiederum einen Gegenspieler aussteigen ließ, das Ziel jedoch hauchzart verfehlte.

Abschnitt zwei bot gleich zu Beginn ordentliche Offensivaktionen. Zunächst schlug Wohratals Jannick Schubert die Kugel über den Kasten (46.), SVM-Keeper Ebinger hielt eine Minute später gegen Ibo Chousein das Stopp-Schild mit starker Parade hoch. Doch als sich Wohratals Marcel Hühn nach 49 Minuten das Leder nach einem Handspiel von Bela Arendt auf dem Elfmeterpunkt zurechtlegte und abzog, war auch Mardorfs Keeper geschlagen und die Wohrataler zurück im Spiel. Wie bereits in Abschnitt eins zeigte sich der SVM aber auch vom erneuten Anschlusstreffer keineswegs beeindruckt. Nur sechs Minuten nach dem Gästetor legte Kobienia für Johannes Greb quer, der aus fünf Meter verwandelte und den alten Abstand wiederherstellte.

In der Folge erwischte der SVM seine beste Phase im Spiel mit Chancen teils im Minutentakt. So bediente Greb Kobienia, TSV-Schlussmann Barthel rettete per Fußabwehr (61.), Greb servierte dann für Leon Schick, der das Auge für Kobienia hatte, letzterer brachte dann das Kunststück fertig, das leere Tor zu verfehlen (63.). In dieser Phase waren die Gäste nicht zu beneiden und es schien nur eine Frage der Zeit, bis der SVM erhöhen konnte. Mardorfs kombinationsstarke Offensive ließ dann während dieser Hochphase noch einmal die Muskeln spielen, als Greb per Flugball zu Leon Schick spielte, der wiederum Kobienia bediente und Mardorfs Topstürmer per Kopf verwandelte (65.). Die Schlinge für die Wohrataler zog sich nun mehr und mehr zu und die Runckel-Elf hatte Glück, dass nur eine Minute nach dem Treffer Leon Schick nach Pass von Kobienia im Abseits stand, denn sonst wäre die Partie wohl endgültig gelaufen gewesen.

So gab sich der TSV aber keineswegs auf, auch wenn sie aufgrund des klaren Vorsprungs nicht zu beneiden waren. Fünf Minuten vor dem Abpfiff fasste sich Jannick Schubert ein Herz und drosch das Leder aus 20 Metern unter die Latte – schöner Treffer. Doch auch der SVM-Motor lief noch einmal heiß: Paul Kobienia servierte für Leon Schick, der eine Minute nach dem Gästetreffer den alten Abstand wiederherstellte und die Kräfteverhältnisse wieder geraderückte.

Für den SVM geht es bereits am Mittwoch (1. Mannschaft) und Donnerstag (2. Mannschaft) mit den Auswärtsspielen in Kleinseelheim weiter.


Vorbericht

Auftaktniederlage mit Heimsieg einigermaßen vergessen machen?
TSV Wohratal zu Gast in Mardorf

Es geht Schlag auf Schlag in den nächsten Tagen und Wochen was das Fußballspielen beim SV Mardorf betrifft. Musste man während der ersten Hochphase der Corona-Pandemie lange die Füße und Bälle stillhalten, so ist der Kreisligafußball nun intensiver zurück wie lange nicht.

Die Mardorfer Kicker trainierten am vergangenen Dienstag, spielten dann am Mittwoch und Donnerstag in Schönstadt und waren bereits am heutigen Samstag zum Abschlusstraining zurück auf dem Platz. Apropos Schönstadt: zum Saisonauftakt mussten beide SVM-Teams zwei knappe Niederlagen hinnehmen (Reserve 3:2, erste Mannschaft 1:0), es gilt also für beide Mannschaften, den Nullpunkte-Auftakt am Sonntag gegen den TSV Wohratal einigermaßen vergessen zu machen. Die Wohrataler starteten am vergangenen Sonntag gegen den TSV Caldern und es sah lange Zeit danach aus, als dass die Elf von Trainer Bernd Runckel den Platz als Sieger verlässt, erst in der Schlussminute kassierte der TSV den 1:1-Ausgleich.

Auf die Mannschaft von SVM-Chefcoach Lukas Greb wartet auch am Sonntag wieder ein hartes Stück Arbeit. Die Wohrataler gehen traditionell kampfstark zu Werke, eine Tugend die natürlich auch den Mardorfer Spielern nicht fremd ist. Die letzten Spiele zwischen den beiden sonntäglichen Kontrahenten standen mitunter oftmals auf des Messers Schneide, so trennten sich die beiden Teams in der vergangenen Saison beispielsweise mit 3:3-Untentschieden, im März 2019 kamen der SVM und der TSV nicht über ein 0:0-Unentschieden hinaus. Darüber hinaus bleibt abzuwarten, ob die Schwarz-Gelben auch in der neuen Saison an ihre starke Heimbilanz der vergangenen beiden Spielzeiten anknüpfen können.

Wir freuen uns auf das erste Punktspiel auf heimischem Geläuf nach der langen Corona-Pause. Das Wetter soll sommerlich warm werden, kommt also zahlreich auf unser Sportgelände und unterstützt unsere Teams. Und bitte beachtet auch morgen wieder die geltenden Corona-Regeln.