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14.09./15.09.: SV Mardorf - SG Rosphe



Spielbericht

Verdienter Sieg gegen die SG Rosphe

Schon im vergangenen Jahr trafen der SV Mardorf und die SG Rosphe an einem Spätsommerabend in einer englischen Woche aufeinander, doch im Vergleich zum gestrigen Spiel hatte das 1:1-Unentschieden im letzten Jahr bis auf die beiden Treffer nur wenige Höhepunkte. In 2020 fand das Spiel noch auf der Mardorfer „Oberwiese“ statt, gestern Abend durften sich die Spieler auf den schmucken Kunstrasenplatz am Schröcker Elisabethbrunnen freuen. Die Rospher hatten bis dato bereits zwei Saisonspiele auf Kunstrasen absolviert, doch gestern Abend schien es, als ob die Schwarz-Gelben sich zunächst besser auf das ungewohnte Geläuf einstellen konnten. Der SVM übernahm von Beginn an das Kommando und kam durch Paul Kobienia nach schöner Vorarbeit von Johannes Greb und Daniel Lanio zum ersten Abschluss, den SG-Keeper Dominik Hahn jedoch abwehrte (9.). Und auch als Lanio zehn Minuten später erneut den Zulieferer für Spielertrainer Lukas Greb spielte, war Schlussmann Hahn zur Stelle. Zwischenzeitlich zeigten sich auch die Kombinierten im Vorwärtsgang gefährlich, doch eine Flanke von Jan Heinemann verpasste Felix Völk knapp (15.).

In der Folge verteidigte die SG äußerst aufmerksam und war darauf bedacht, keine Fehler zu machen, der SVM war um offensive Akzente bemüht, fand aber zunächst keinen Knotenlöser für den dichten Abwehrverbund der Gäste. Und so war es Mardorfs Keeper Thomas Ebinger vorenthalten, die Führung für seine Farben einzuleiten. Ebingers langer Abschlag landete auf dem Kopf von Paul Kobienia, der auf Daniel Lanio verlängerte und letzterer hatte wie bereits am vergangenen Sonntag das Auge für seinen besser postierten Mitspieler, legte quer zu Lukas Greb, der artig „Danke“ sagte und zur Führung einschob (37.). Das 1:0 war Wind auf die Mühlen des Mardorfer Offensivspiels, die Greb-Elf behielt den Vorwärtsgang bei und belohnte sich noch vor dem Pausentee mit dem 2:0. Frederik Rosenberg erkämpfte rund 25 Meter vor dem gegnerischen Tor die Kugel und setzte zum Distanzschuss an, das Leder senkte sich über Schlussmann Hahn hinweg in den Kasten – Traumtor!

Und Rosenberg war es auch, der in Durchgang zwei als erster Mardorfer Akteur wieder in den Mittelpunkt rückte. Nach feinem Zuspiel von Lukas Greb durch die Schnittstelle der Gästeabwehr verzog Rosenberg knapp (46.), und als Greb eine Zeigerumdrehung später erneut durch die Schnittstelle Daniel Lanio bediente, verhinderte SG-Keeper Hahn schlimmeres. Der SVM ließ schon zu Beginn von Abschnitt zwei wenig Zweifel daran aufkommen, wer an diesem Tag das Feld als Sieger verlassen sollte. Die Heimelf kombinierte in Halbzeit zwei stellenweise nach Herzenslust und suchte immer wieder temporeich den Weg nach vorne. „Aufgrund der Überlegenheit hätten wir das Ergebnis deutlicher gestalten können“, sagte SVM-Coach Greb nach dem Spiel. Relativierte aber: „Das ist jetzt aber Meckern auf hohem Niveau!“ Denn mit gut und gerne 80 % Ballbesitz in der zweiten Halbzeit hatte sein Team die Partie jederzeit unter Kontrolle und konnte in Person von Paul Kobienia nach schöner Co-Produktion von Jerome Stock und Lukas Greb in der 51. Minute die Vorentscheidung herbeiführen. Die Schlinge für die Gäste zog sich nun immer mehr zu, in der Folge hätte Kobienia das Ergebnis in die Höhe schrauben können (56.), auch der eingewechselte Jonathan Steinert hatte mit seiner ersten Aktion das 4:0 auf dem Fuß (66.). In der Schlussphase musste SG-Keeper Hahn noch mehrmals sein Können unter Beweis stellen, unter anderem verhinderte er gegen Kobienia und Johannes Greb schlimmeres.

„In Durchgang zwei waren wir wirklich stark“, zeigte sich SVM-Cheftrainer Greb nach dem Spiel zufrieden. „Wenn Rosphe den Ball hatte, waren wir sofort im Gegenpressing“, zollte Mardorfs Coach seiner Mannschaft Respekt, die am Sonntag beim RSV Kleinseelheim gefordert ist.

12.09.2021: SV Mardorf - FSG Südkreis


Vorbericht

SV Mardorf erwartet die FSG Südkreis

Als der SVM und die Kombinierten aus dem Südkreis das letzte Mal die Klingen kreuzten, stand der Amateurfußball im vergangenen Jahr schon wieder kurz vor dem Abbruch. Die FSG konnte sich am 18.10.2020 mit 0:2 gegen die Schwarz-Gelben durchsetzen, für letztere ging es dann noch weiter nach Stadtallendorf und dann war erst einmal wieder Schluss mit Kreisligafußball.

Neue Saison – neues Glück und vielleicht kann die Elf von Cheftrainer Lukas Greb die Kräfteverhältnisse am Sonntag wieder zurechtrücken. Denn wie es gegen die FSG gehen kann, zeigte der SVM am 01.12.2019, als man auf dem Rother Hartplatz nach einem fulminanten Spiel und Treffern von Johannes Greb, Julian Kräuter und Paul Kobienia mit 3:1 als verdienter Sieg vom Feld ging. War das Spiel im vergangenen Jahr noch das vorletzte Spiel vor dem Abbruch, so wird der Auswärtssieg in Roth als letztes Meisterschaftsspiel vor dem ersten Corona-Lockdown in die Vereinshistorie eingehen.

Der SVM hat sich nach zwei etwas durchwachseneren Begegnungen, die folgerichtig mit zwei Niederlagen endeten, am vergangenen Sonntag beim RSV Roßdorf zum Punktgewinn gekämpft. So gern man sich über das starke Defensivverhalten freut, so mühsam war das schwarz-gelbe Offensivspiel an diesem Tag. Mardorfs Dauerläufer Frederik Rosenberg analysiert daher zutreffend: „Wenn wir an die kämpferische Leistung vom Roßdorf-Spiel anknüpfen können und vielleicht spielerisch noch eine Schippe drauflegen, ist auf jeden Fall auch gegen die FSG Südkreis etwas zu holen.“ Mut machen könnte hierbei, dass die Kombinierten derzeit ihren Erwartungen noch etwas hinterherlaufen. Viele heimische Fußballkenner rechnen mit der Prenzer-Elf in den vorderen Tabellengefilden, bisher findet die FSG aber noch nicht so recht in die Spur. Das Auftaktmatch ging knapp verloren, es folgten zwei Unentschieden und zwei Niederlagen, was den Südkreislern mit acht Punkten gegenwärtig Tabellenrang acht einbringt (Torverhältnis 13:7).

Der SVM wurde nach den beiden Niederlagen und dem Unentschieden in der Tabelle nach unten durchgereicht und findet sich derzeit mit sieben Punkten auf Rang zwölf wieder. All das hat nach fünf Spieltagen noch keine große Aussagekraft, doch der SVM sollte in den nächsten Partien punkten, um nicht schon in einer frühen Phase der Saison den Anschluss an die oberen Tabellenplätze zu verlieren.

Mardorfs zweite Mannschaft muss mindestens den Kampfgeist aus dem Derby an den Tag legen, um gegen die Reserve der FSG zählbares zu holen. Tabellarisch klafft zwischen beiden Teams bereits eine große Lücke, doch noch weniger Aussagekraft als die derzeitige A-Ligatabelle hat die Tabelle der B-Liga III, wo die FSG Südkreis II erst drei Spiele absolviert hat (zwei Siege, eine Niederlage – Tabellenplatz 3) und der SVM lediglich vier Spiele bestritten hat (ein Unentschieden – Tabellenplatz 12).

Unsere Jungs freuen sich wie immer auf eure Unterstützung. Bis Sonntag!





Spielbericht

Greb-Brüder schießen den SVM zum Sieg

Unerwartet deutlich konnte sich der SVM am gestrigen Sonntag mit 5:2 gegen die FSG Südkreis durchsetzen. Angeführt vom stark aufspielenden Kapitän Johannes Greb legte der SVM allen voran in den Schlussphasen der beiden Halbzeiten eine flotte Sohle aufs Parkett und führte zur Pause bereits mit 3:0. Aber der Reihe nach.

Es war ein Fußball-Nachmittag ganz nach dem Geschmack der rund 80 Zuschauer, zumindest für die, die es mit dem SV Mardorf hielten. Und die SVM-Anhänger hatten schon früh den Torschrei auf den Lippen, denn die Schwarz-Gelben spielten vom Start weg an befreit auf und kamen durch Leon Schick zu ersten Torabschlüssen (4./8.), die jedoch noch nicht das gewünschte Ergebnis einbringen sollten. Die Gäste zeigten sich vom forschen Mardorfer Beginn beeindruckt, hatten aber nach fünf Minuten auch schon eine erste Torgelegenheit, die Lukas Wenz aus stark abseitsverdächtiger Position neben den Pfosten setzte. In der Folge agierte der SVM clever und hatte mehr vom Spiel, es dauerte aber bis zur Schlussviertelstunde des ersten Durchgangs, ehe die Schwarz-Gelben den Puls ihrer Anhänger wieder in Wallung bringen konnten. Nach 33 Minuten zirkelte Spielertrainer Lukas Greb aus rund 20 Metern das Spielgerät gefühlvoll in den Kasten und brachte so sein Team in Führung. Acht Minuten später sorgte sein Bruder Johannes nach einem schönen Spielzug und Vorlage von Daniel Lanio aus kurzer Distanz für das 2:0. Der SVM lief jetzt richtig heiß und konnte eine Minute vor dem Pausentee wiederum durch Greb nach erneuter Lanio-Vorlage sogar noch auf 3:0 erhöhen.

Eine Vorentscheidung sollte diese Führung aber keinesfalls sein. Die Kombinierten, die in fast jedem Spiel für Tore sorgen, gaben die Partie noch nicht verloren. Zwei Minuten nach Wiederanpfiff bediente Niklas Müller den startenden Erik Nuhn, SVM-Schlussmann Ebinger parierte stark. In der 55. Minute belohnten sich die Südkreisler dann für ihren agilen Start in Durchgang zwei, als Gästestürmer Lukas Wenz via Strafstoß das 3:1 erzielte. Und als drei Minuten später Miro Meier auf 3:2 stellte, konnte man die Mardorfer Alarmglocken läuten hören. Doch die Kräfteverhältnisse wurden schnell wieder geradegerückt. Frederik Rosenberg führte einen Freistoß gedankenschnell aus, Lukas Greb spielte das Leder in den Strafraum, wo Südkreis-Akteur Yannik Kuhl das Spielgerät unglücklich ins eigene Gehäuse bugsierte (60.). Der SVM schaltete nun in den Verwaltungsmodus, das Offensivspiel der Gäste kam umständlich daher, was zur Folge hatte, dass Torannäherungen auf beiden Seiten zunächst schüchtern blieben. Die letzten zehn Minuten der Partie hatten es dann aber noch einmal in sich. Zunächst verzog Lukas Greb per Freistoß knapp (81.), eine Zeigerumdrehung später köpfte Kapitän Johannes Greb eine Rosenberg-Ecke am Gehäuse vorbei. Richtig laut wurde es auf dem Mardorfer Waldsportplatz dann in Minute 86. Der auch am gestrigen Tag stark aufspielende Till Stephany chippte die Kugel herausragend auf den mitgelaufenen Johannes Greb, der das Leder sehenswert zum 5:2 ins Tor feuerte. Das Schlusswort einer unterhaltsamen Partie hatte Mardorfs Paul Kobienia, der nach Zuspiel von Rosenberg den Ball aus kurzer Distanz über den Kasten setzte.

Die Reserve konnte ihr Spiel hingegen nicht erfolgreich gestalten. Zwar ging die Brandwein-Elf durch Kapitän Hendrik Schick in Führung, doch mit zunehmender Spieldauer machte sich die individuelle Klasse der Gäste bemerkbar. Letztlich ging die FSG verdient mit 1:4 als Sieger vom Feld.