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21.10.2020 Eintracht Stadtallendorf II - SV Mardorf


Vorbericht

Schwächste Saisonleistung wird mit deftiger Klatsche bestraft

Neun von ihren 10 Punkten hatte die Stadtallendorfer Regionalliga-Reserve bis dato auf eigenem Geläuf geholt. Beim gestrigen Spiel gegen den SVM kamen drei weitere Zähler hinzu und warum die Herrenwälder Zweitvertretung auf dem heimischen Kunstrasenplatz so erfolgreich ist, davon konnte sich der SVM am Mittwochabend ein Bild machen: die Immel-Elf präsentierte sich laufstark, hatte deutliche Tempovorteile und darüber hinaus mit Damijan Heuser prominente Unterstützung aus ihrem Regionalliga-Kader.

Heuser war es dann auch, der den Torreigen nach handgestoppten 27 Sekunden eröffnete und seine Mannschaft mit in eine flotte Anfangsphase nahm. Heuser fungierte immer wieder als Zielspieler der Heimelf und stellte die Gästeakteure vor erhebliche Probleme. Aber auch seine Mitspieler legten eine flotte Sohle aufs Parkett. So beispielsweise nach 24 Minuten, als den Mardorfern eine eigene Ecke um die Ohren flog. Nach dem abgefangenen Eckstoß schickte Heimkeeper Dorn seinen Mitspieler Johannes Müller auf die Reise. Dieser konnte das Laufduell gegen Till Stephany für sich entscheiden und zum 2:1 einschieben. Rund zehn Minuten später bediente Heuser den startenden Francesco Cerritelli, der Bela Arendt stehen ließ und das Leder zum 3:1 unter die Latte setzte. Obwohl die Stadtallendorfer die Partie in Abschnitt eins stellenweise nach Belieben diktierten und den Mardorfer Abwehrverbund vehement unter Druck setzten, kamen die Gäste zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Mardorfs David Greb umspielte am Strafraum einen Gegenspieler, zog den Ball in Richtung Toreck, Mardorfs Steinert berührte die Kugel hauchzart und irritierte so TSV-Schlussmann Dorn – 1:1 (10). Der Treffer zum zwischenzeitlichen Ausgleich machte zumindest etwas Hoffnung, doch Stadtallendorf hätte die Halbzeitführung bei besserer Chancenverwertung gar noch ausbauen können, scheiterte aber entweder an SVM-Keeper Ebinger oder setzte Torabschlüsse neben das Gehäuse.

In Durchgang zwei machten die Hausherren mit ihrer kombinationsstarken Offensive munter dort weiter, wo sie in Abschnitt eins aufgehört hatten. Die Immel-Elf spielte mutig nach vorne und wurde auch in der zweiten Hälfte mit Toren belohnt. Johannes Müller markierte gänzlich freistehend das 4:1 (59.), drei Zeigerumdrehungen später traf Heuser zum 5:1. Als die Gäste dann auch ein Wörtchen in der Partie mitreden durften, war diese somit schon längst entschieden. Ab Minute 65 entwickelten die Schwarz-Gelben mehr Zug zum Tor, hatten durch Nico Sachwitz zwei große Möglichkeiten, die jedoch vergeben wurden. Zuvor traf Jonathan Steinert mit einer Bogenlampe nur den Querbalken. Und so war es Paul Kobienia vorenthalten, in Minute 70 nach schönem Zuspiel von Till Stephany Stadtallendorfs Schlussmann Dorn zu umkurven und wenigstens noch einen weiteren Mardorfer Treffer zu markieren. Alles in allem nur ein kurzes schwarz-gelbes Strohfeuer. Denn der SVM ließ wie über weite Teile der Partie vieles vermissen: das Zweikampfverhalten war zu dürftig, den Abspielen fehlte die Präzision und gedanklich war die Stadtallendorfer Zweitvertretung den Mardorfern oftmals ebenfalls einen Schritt voraus. Und wenn sich im SVM-Passspiel dann wieder mal Nachlässigkeiten einschlichen, ging die Post in Richtung SVM-Gehäuse ab, was das Ergebnis letztlich in die Höhe trieb. Nach Kobienias Ehrentreffer und der aktivsten Mardorfer Phase im Spiel, übernahmen die Stadtallendorfer wieder die volle Kontrolle über die Partie. Und erneut Heuser (77.), sowie Hashem (82.) und Azizi (88.) schraubten das aus Mardorfer Sicht bittere Ergebnis in die Höhe.

Nach der dritten Niederlage in Folge geht der Blick des SVM in der Tabelle nun erst einmal nach unten. Die Greb-Elf wird sich deutlich steigern müssen, um sich Luft zu den unteren Tabellenplätzen verschaffen zu können. Die nächste Möglichkeit, um Punkte zu holen besteht am kommenden Sonntag bei der Reserve des FSV Cappel.


Vorbericht

In Stadtallendorf zurück in die Erfolgsspur?

Nach zuletzt zwei verlorenen Spielen will der SV Mardorf am heutigen Mittwoch den Bock wieder umstoßen. Die Mannschaft von Cheftrainer Lukas Greb ist zu Gast bei der Regionalligareserve der Stadtallendorfer Eintracht, die nach zehn absolvierten Spielen, einem Torverhältnis von 34:34 und zehn Punkten auf Tabellenrang 13 steht. Die Elf des ehemaligen Profitorwarts Eike Immel, der zwischen 1978 und 1997 für Borussia Dortmund, den VFB Stuttgart und Manchester City insgesamt 577 Spiele bestritten hat und auch für die deutsche Nationalmannschaft die Schuhe schnürte, ist seit drei Partien sieglos und wird heute alles daransetzen, gegen den SVM wieder zu punkten. Mut wird den Stadtallendorfern hierbei ihre gute Heimbilanz machen: neun ihrer zehn erspielten Punkte holten die Herrenwälder auf eigenem Geläuf.

Nach einem guten Saisonstart sind die Mardorfer etwas aus dem Tritt geraten. Gegen die A-Liga-Topteams aus Rauischholzhausen und der FSG Südkreis setzte es jeweils knappe Niederlagen (2:1 und 0:2), sodass die Schwarz-Gelben auch tabellarisch den Anschluss an die vorderen Plätze verloren haben. Doch bei noch zwei Nachholspielen und bisher 13 erspielten Punkten wird sich der SVM bei entsprechenden Ergebnissen in der Tabelle sicher noch etwas nach vorne verbessern können. Personell fehlen am heutigen Abend mit Leon Schick, Lukas Wilschke und Frederik Rosenberg wichtige Stützen im Mardorfer Spielsystem. Gerne erinnert man sich aus Mardorfer Sicht an das letzte Aufeinandertreffen mit den Stadtallendorfern in der vergangenen Saison zurück. Am 01.09.2019 trafen Leon Schick per Doppel- und Paul Kobienia mit einem Dreierpack. Ebenso konnte sich Kapitän Johannes Greb in die Torschützenliste eintragen – am Ende stand ein 6:2-Heimsieg.

Mardorfs Reserve war am vergangenen Sonntag keinesfalls zu beneiden. Gegen eine allen voran in Abschnitt zwei spielstarke Südkreis-Reserve kam die mit zahlreichem Ersatz angetretene Mannschaft mit 0:7 unter die Räder. Doch das ist der Vorteil der englischen Wochen: man hat schnell wieder die Möglichkeit, ein solches Ergebnis zu korrigieren. Hierbei macht Hoffnung, dass die Brandwein-Elf leicht favorisiert in die Partie geht. Der Gegner am Donnerstag, die Kombinierten aus Momberg und Speckswinkel, konnten bisher erst einen Punkt erspielen und sind derzeit Schlusslicht in der B-Liga III.


18.10.2020: SV Mardorf - FSG Südkreis



Spielbericht

Doppelniederlage gegen die FSG Südkreis

Zwei Spiele, zwei Niederlagen, 0:9 Tore - es war ein gebrauchter Sonntag für die beiden Teams des SVM. Mardorfs Reserve musste sich deutlich mit 0:7 gegen die FSG Südkreis geschlagen geben, die erste Mannschaft verlor mit 0:2.

Es war ein ungewohntes Gefühl für die Schwarz-Gelben: zweite Niederlage in Folge und darüber hinaus auch eine Niederlage vor eigenem Publikum. Das hatte es so schon länger nicht mehr gegeben. "Ich kann meiner Mannschaft heute keinen Vorwurf machen", fasste SVM-Chefcoach Lukas Greb nach dem Spiel zusammen. "Wir haben es in Durchgang eins einfach versäumt, ein Tor zu schießen." Möglichkeiten hierzu gab es gleich zu Beginn: so verzog Paul Kobienia nach starkem Sololauf knapp (9.), fünf Minuten später verpasste Kobienia ein schönes Zuspiel von Kapitän Johannes Greb in aussichtsreicher Position (13.). Und nur eine Zeigerumdrehung später hämmerte Jerome Stock die Kugel aus der Distanz in Richtung des Gehäuses von FSG-Keeper Rosenberg, das Leder senkte sich gefährlich ab, verfehlte das Ziel aber knapp.

Trotz aller Mardorfer Angriffe in Abschnitt eins waren es die Gäste, die besser in die Partie fanden. Auf eine Abtastphase verzichteten beide Teams, die Kombinierten schalteten gleich in den Offensivmodus, was auch zügig mit einem Treffer belohnt werden sollte. Über den linken Flügel spielte Südkreis-Akteur Marc Prenzer den Zulieferer für Sturmpartner Lukas Wenz, der die Kugel perfekt verarbeitete und den Mardorfern einen frühen Tiefschlag verpasste (6.). Der SVM musste sich kurz schütteln, die Greb-Elf war dann aber im Spiel, gestaltete die Partie offen und der Heimelf bot sich auch im letzten Abschnitt des ersten Durchgangs die Chance zum Ausgleich, als Cheftrainer Lukas Greb zwei Mal für seinen Bruder Johannes per Freistoß servierte. Doch beim ersten Versuch verpasste Mardorfs Kapitän das Spielgerät um Haaresbreite (34.), beim zweiten Torabschluss nach einem erneut sauber getretenen Freistoß zappelte nur das Außennetz (37.). Mehr geschah nicht mehr, Schiedsrichter Fabian Weyand beendete eine von beiden Seiten solide geführte erste Halbzeit.

Durchgang zwei ist hingegen schnell erzählt. Die Partie brauchte einige Minuten, um Fahrt aufzunehmen, die FSG ging in den Zweikämpfen weiter nicht zimperlich zur Sache, Mardorf benötigte einen Moment, um sich hierauf einzustellen. Torabschlüsse hatten unterdessen Seltenheitswert. Nach einem Eckball parierte SVM-Schlussmann Thomas Ebinger sicher gegen Gästespieler Miro Meier (56.) und auch gegen Lukas Wenz behielt Mardorfs Keeper die Oberhand (83.) Weitere klare Abschlüsse blieben auf beiden Seiten selten, die Kombinierten verteidigten ihren Vorsprung geschickt und die Heimelf biss sich am vielbeinigen Defensivverbund der Gäste die Zähne aus. Den Sack zu machte dann Miro Meier, als er mit dem Schlusspfiff über Keeper Ebinger hinweg zum 0:2 verwandelte.

Von der Laufbereitschaft und ihrer Einstellung hat die Mardorfer Elf die richtige Antwort auf die zuletzt gezeigte Leistung gegeben. In der Offensive fehlten die Ideen, um die Abwehr der Gäste in größere Verlegenheit zu bringen. Am Mittwoch geht es bereits mit dem Auswärtsspiel bei Eintracht Stadtallendorf II weiter.

Im Spiel der Reserven kam Mardorfs zweiter Anzug deutlich mit 0:7 unter die Räder. Personell arg gebeutelt konnte die Brandwein-Elf das Spiel in Abschnitt eins noch einigermaßen offen gestalten. Doch im zweiten Durchgang machte sich die spielerische Klasse des Spitzenreiters bemerkbar und der Leistungsunterschied wurde letztlich auch im Ergebnis deutlich. Wiedergutmachung kann Mardorfs Reserve bereits am kommenden Donnerstag betreiben, dann steht das Auswärtsspiel gegen die SG Momberg/Speckswinkel an.



Vorbericht

Nächstes Topspiel: SV Mardorf erwartet die FSG Südkreis

Nach der knappen aber letztlich verdienten Niederlage am vergangenen Wochenende bei der Spvgg. Rauischholzhausen wartet am Sonntag eine nicht minder schwere Aufgabe auf die Mardorfer Mannschaft. Mit der FSG Südkreis trifft die Elf um Cheftrainer Lukas Greb auf ein spielstarkes Team, welches in Sachen Aufstieg bei vielen heimischen Fußballkennern weit oben auf der Liste steht.

Die Spielgemeinschaft aus dem Südkreis hat ihre Aufstiegsambitionen im bisherigen Saisonverlauf untermauert. Die Mannschaft von Trainer Horst Prenzer ist in der laufenden Spielzeit noch ungeschlagen, sechs siegreichen Spielen stehen drei Punkteteilungen gegenüber, was den Kombinierten Tabellenplatz zwei einbringt. Mit bisher 25 erzielten Treffern kann sich die FSG einmal mehr auf ihre Offensivabteilung rund um Luki Wenz & Co. verlassen, auch defensiv lassen die Südkreisler bisher wenig anbrennen, was lediglich sieben Gegentore belegen. Zuletzt ist die Prenzer-Elf jedoch ein wenig aus dem Tritt geraten und kam gegen Schönstadt und Caldern nicht über ein 0:0 bzw. 2:2 hinaus.

Dem SVM merkte man am vergangenen Sonntag die coronabdingte Zwangspause merklich an, ging man doch mit lediglich einer Trainingseinheit binnen zwei Wochen in das schwere Auswärtsspiel bei der Spvgg. Rauischholzhausen. Mardorfs Torjäger vom Dienst, Paul Kobienia, resümiert insofern zutreffend: „Das Spiel gegen Rauischholzhausen war einfach schlecht, was aber auch an der Spiel- und Trainingspause gelegen haben kann. Die Pause hat uns sicherlich etwas aus dem Spielfluss gebracht. So ehrlich müssen wir aber sein: auch individuelle Fehler haben zur Niederlage beigetragen.“ Kobienia ist auch in der neuen Spielzeit der treffsicherste Schütze in seinem Team, zehn Treffer konnte er bereits auf sein Haben-Konto verbuchen. Mit Blick auf Sonntag meint Mardorfs Stürmer: „Durch unsere gute Heimbilanz haben wir sicherlich Chancen auf drei Punkte. Das ist auch mein persönliches Ziel für dieses Spiel.“ Der SVM rangiert gegenwärtig auf Tabellenrang acht, hat jedoch zwei Spiele weniger als die meisten der Konkurrenten um die vorderen Plätze ausgetragen und kann mit 22:10 Toren bei 13 Punkten ein solides Zwischenergebnis vorweisen. Wenn es für die vorderen Plätze reichen soll, darf sich das A-Liga-Urgestein jedoch nicht mehr viele Ausrutscher leisten.

Personell drückt darüber hinaus etwas der Schuh. Neben den sicheren Ausfällen von Frederik Rosenberg und Lukas Wilschke steht auch hinter dem Einsatz von Offensivwaffe Leon Schick ein Fragezeichen. Es bleibt zu hoffen, dass der SVM nach dem etwas enttäuschenden Auftritt am vergangenen Sonntag den Weg zurück in die Erfolgsspur findet. Paul Kobienia zeigt dich diesbezüglich zuversichtlich: „Trotz unserer Ausfälle blicke ich optimistisch auf das Spiel gegen Südkreis und denke, dass wir gewinnen werden.“

Auch die Reserve steht nach dem Spiel bei der Zweitvertretung der Spvgg. Rauischholzhausen vor einer Mammutaufgabe. Der zweite Anzug der FSG grüßt von der Tabellenspitze, hat bereits 22 Punkte erspielt und bisher lediglich drei Gegentreffer gefangen. Die Brandwein-Elf wird also mindestens eine Leistung wie am vergangenen Sonntag benötigen, um ihre bisher erspielten acht Punkte weiter aufzustocken.